März 21

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eisq4Pharma: Scrum – Chaos oder klare Strukturen? 1 von 3

Von Bernhard Gandolf

März 21, 2025

Bernhard Gandolf, eisq4Pharma, Outsourcing, Pharma, Product Owner, Scrum, Tasse Tee, Theresa Wörner

eisq4Pharma: Scrum und Outsourcing

Hast du schon einmal Kaowach genossen? Und weißt du, was es damit auf sich hat?

Auch in diesem ersten Teil unseres Talks mit der Pharma-Managerin einer neuen Generation, Theresa Wörner, gibt es eine Menge zu entdecken: Theresa teilt ihre Erfahrungen mit Scrum.

Dazu kommen neue Perspektiven, die du als Dienstleistersteuerer:in dir vielleicht ansehen solltest.

Und was ist ein Product Owner? Die Antwort mit einem amüsanten Begebnis findest du weiter unten.

Viel Freude mit dem Beitrag!

Video Scrum in Pharma & Outsourcing

Hast du schon einmal Kaowach genossen? Und weißt du, was es damit auf sich hat?

Auch in diesem ersten Teil unseres Talks mit der Pharma-Managerin einer neuen Generation, Theresa Wörner gibt es eine Menge zu entdecken: Theresa teilt Ihre Erfahrungen mit Scrum. 

Dazu kommen neue Perspektiven, die du als Dienstleistersteuerer:in dir vielleicht ansehen solltest.

In 6:12 Minuten bekommst du wertvolle Impulse, die deine Perspektive auf Pharma, Vendor Management und Business Process Outsourcing verändern können.

Natürlich kannst du das Tempo wieder anpassen – aber glaub mir, bei diesem Gespräch lohnt sich jedes Detail.

Also, lehn dich zurück, hol dir einen Tee (oder Kaowach) und tauche ein in den ersten Teil unseres Talks mit Theresa!

eisq, Pharma und Outsourcing – wir bringen dich weiter

Wir von eisq sind deine Expert:innen in Sachen Outsourcing und erst Recht, wenn es um Pharma geht.

Nimm einfach unverbindlich Kontakt auf.

Neu: Rufe direkt mit Microsoft Teams an und hole dir praktische Hilfe und Inspiration ins Haus.

Alternativ kannst du wie gewohnt auch über den Kalender ein Meeting erstellen.

Klicke auf den Link, wähle einen für dich passenden Zeitpunkt und lass dich inspirieren, bestätigen sowie voranbringen.

Oder ruf uns an unter +49 541 580543-0.

Natürlich besuchen wir dich auch gerne. Falls du lieber zu uns kommst, laden wir dich hiermit herzlich ein. Klicke den Link.

Illustration von ncn ein Frau schaut einem Mann über die Schulter
eisq4Pharma bringt dich weiter – gleich Kontakt aufnehmen
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Dein Transkript Scrum in Pharma & Outsourcing

Bernhard Gandolf (BG)

Servus und herzlich willkommen zu einem Gespräch über Agilität, Transformation, Pharmazie und Outsourcing.
Klasse, dass du wieder bei „Eine Tasse Tee“ eingeschaltet hast. Ich bin Bernhard Gandolf, zertifizierter Managementberater, und liefere dir außergewöhnliche Beratung rund um das Thema Outsourcing:

  • Qualität sicherstellen,
  • Projekte zum Erfolg führen,
  • Innovationen umsetzen.

Pharma repräsentiert für uns, european institute for service quality – kurz eisq – die bedeutendste Branche.

Neue agile Arbeitsweisen, Transformation und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Dienstleistern verändern das Pharma-Business wie kaum eine andere Branche. Doch welche Learnings können wir daraus ziehen? Und was bedeutet das konkret für dich vor dem Bildschirm?

Dazu spreche ich gleich mit unserer heutigen Gästin Theresa Wörner.
Theresa ist eine Vertreterin der neuen agilen und digitalen Generation von Pharma-Manager:innen. Sie hat im Bereich Medical Affairs eines deutschen Pharmakonzerns neue digitale Kommunikationsangebote entwickelt. Davor leitete sie in einer öffentlichen Apotheke den Ausbau des Online-Angebots mit Schwerpunkt auf Onkologie, Hämophilie und HIV in einem cross-funktionalen Team.
Und all das meistert sie zusätzlich als alleinerziehende Mutter. Sie bringt außerdem vielfältige Weiterbildungen aus den Bereichen agiles Projektmanagement und Scrum mit.

Theresa, wow! Großen Respekt und danke, dass du dir heute Zeit für unser Publikum nimmst.

Theresa Wörner (TW)

Hallo Bernhard! Und hallo an alle vor dem Bildschirm. Vielen Dank, dass ich heute dabei sein darf. Ich freue mich auf unseren Austausch über Agilität und bin gespannt, was sich daraus entwickelt.

BG

Sehr schön! Sag mal, was hast du heute in deiner Tasse? Ich trinke einen grünen Tee und du?

TW

Nee, heute habe ich auch Tee – ein ganz normaler Früchtetee. Meinen Koffein-Schub gab es heute früh schon.

Medical Affairs, reguliertes Umfeld, wie passt dazu Scrum?

BG

In Medical Affairs achtet man besonders auf korrekte Formulierungen, das Einhalten von Prozessen und saubere Inhalte. Man arbeitet in einem stark regulierten Umfeld – das klingt für viele sicher nach klassischen, eher starren Arbeitsweisen. Wie passt da Scrum dazu? Manche verbinden mit Scrum eher chaotisches, ungeplantes Arbeiten.

TW

Ja, das höre ich tatsächlich öfter. Wenn man dann aber anfängt, sich mit Scrum zu beschäftigen, merkt man schnell: Scrum ist ein Framework, das keine festen Handlungsanweisungen vorgibt wie klassisches Projektmanagement. Dadurch wirkt es auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen planlos oder unstrukturiert.

Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Scrum gibt klare Rollen vor – den Product Owner, die Developer – und definiert feste Events wie Sprint Planning, Daily Scrum oder wichtige Artefakte wie ein Backlog. Die müssen alle unbedingt eingehalten werden.

Das sorgt dafür, dass agiles Arbeiten sehr strukturiert abläuft und planbar wird. Gleichzeitig hilft es dem Team, sich zu fokussieren und Störungen von außen zu vermeiden. Das würde ich gerne noch ein einem kurzen Beispiel verdeutlichen.

BG

Absolut! Das wäre super.

Scrum in der Apotheke

TW

Ein gutes Beispiel ist, dass ich bei dem Aufbau eines Online-Shops, den du vorhin schon kurz angesprochen hast, beteiligt war.
Für das Projekt haben wir nicht nur Kolleg:innen aus der Apotheke gebraucht, sondern auch Mitarbeitende aus Marketing, Controlling und IT – Abteilungen, die vorher nie zusammengearbeitet haben.

Ein Kollege und ich haben das Projektmanagement übernommen und uns für eine agile Methode, das Scrum, entschieden. Alle zwei Wochen gab es ein Stakeholder-Meeting, bei dem wir Anforderungen gesammelt und ins Backlog aufgenommen haben. Daraus haben wir dann konkrete Aufgaben abgeleitet und priorisiert.

Im Sprint Planning hat sich das ganze Scrum-Team dann aus diesen priorisierten Aufgaben das herausgesucht, was bis zum nächsten Sprint machbar war. Genau darauf haben sich dann alle konzentriert und die Aufgaben abgearbeitet – ohne Störungen von außen.

Die Stakeholder wussten: Wenn sie ein Anliegen haben, kommen sie zu mir und meinem Kollegen als Projektleitung und treten eben nicht direkt ans Team. So konnten die Teammitglieder wirklich fokussiert arbeiten.

Alle zwei Wochen haben wir das Backlog neu befüllt und zum Abschluss jedes Sprints gab es eine Retrospektive: Was lief gut? Wo gab es Probleme? Was können wir verbessern? Diese Learnings sind direkt in den nächsten Sprint eingeflossen.

Was ist jetzt für uns die wichtigste Erkenntnis aus diesem Projekt?

Wir konnten sicherstellen, dass die Mitarbeitenden konzentriert und fokussiert arbeiten konnten, ohne Angst zu haben, dass ihnen jederzeit neue Aufgaben auf den Tisch geworfen werden können.
Sondern es gab eine ganz klare Struktur: Erst kamen die Aufgaben zu uns als Projektleitung und dann ans Team.

Theresa Wörner

Wo findest du noch mehr Informationen über unsere Gesprächspartnerin?
Klicke dazu ganz einfach hier auf LinkedIn

Was ist ein Product Owner? Scrum und Pharma

Bei meinem kürzlichen Messebesuch belauschte ich unfreiwillig ein Gespräch von einem Aussteller mit einer Besucherin. Die Dame stellte sich ihm als Product Ownerin End-User Support eines Pharma-Unternehmens vor und verwirrte damit den Aussteller maximal. Der Mann, so konnte man es deutlich hören, dachte, die Dame wäre somit entweder Software-Entwicklerin oder würde in der Medikamenten-Forschung arbeiten. Weit gefehlt, guter Mann!

Ein Product Owner spielt eine zentrale Rolle in einem Scrum-Projekt. Sie sind verantwortlich für die Maximierung des Wertes des Produkts, das durch das Entwicklungsteam erstellt wird. Der Product Owner ist die Schnittstelle zwischen den Stakeholdern und dem Scrum-Team und sorgt dafür, dass die Anforderungen klar definiert und priorisiert sind.

Zu den Hauptaufgaben eines Product Owners gehört die Erstellung und Pflege des Product Backlogs. Dies ist eine Liste von Aufgaben und Anforderungen, die das Team umsetzen muss. Der Product Owner priorisiert diese Aufgaben basierend auf dem Geschäftswert und den Bedürfnissen der Stakeholder. Sie müssen sicherstellen, dass das Team immer an den wichtigsten und wertvollsten Aufgaben arbeitet.

Rollenverständnis

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Rolle ist die Kommunikation. Der Product Owner muss regelmäßig mit den Stakeholdern und dem Team kommunizieren, um sicherzustellen, dass alle auf dem gleichen Stand sind und die Anforderungen klar verstanden werden. Sie nehmen an den Scrum-Meetings teil, wie dem Sprint Planning, den Daily Stand-ups und den Sprint Reviews, um den Fortschritt zu überwachen und Feedback zu geben.

Zusammengefasst ist der Product Owner der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung eines Scrum-Projekts. Sie sorgen dafür, dass das Team fokussiert bleibt und an den Aufgaben arbeitet, die den größten Wert für das Unternehmen bringen. Ihre Fähigkeit, Anforderungen zu priorisieren und effektiv zu kommunizieren, ist entscheidend für den Erfolg des Projekts.

Kurz: Die Dame hat eine Komplementär-Funktion zum der Helpdesk-Leitung des Pharma-Unternehmens inne. 

Als Product Ownerin dürfte sich verantwortlich für die Entwicklung und Pflege des Product Backlogs, die Priorisierung von Aufgaben und die Sicherstellung, dass das Produkt “End-User-Support” den höchsten Wert für die Endbenutzer, hier offenbar die Mitarbeiter:innen des Pharmaunternehmens bietet.

Die Helpdesk-Leitung hingegen leitet das Helpdesk-Team, das direkten Support für Endbenutzer bietet. Sie koordiniert Support-Aktivitäten, definiert KPIs für den Helpdesk und stellen sicher, dass technische Probleme schnell und effizient gelöst werden.

 

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